Freitag, 10. Februar 2012

My Favourite Game – Heiko Laux


4. März 2010 // Games  

heikolaux

Ab in die Tiefe, Cubes zerplatzen lassen, immer schneller werden, bei immer weniger Luft holen. Dabei Kombinationen erfassen und auf einer sicheren Spur bleiben. Das scheint für Kids zu sein, ist aber sensationell logisch, mit typisch japanischem Arcade-Gaming-Anspruch, wie ich’s zuerst von Pac Man, also auch von Namco, gesehen habe.


Auweia regt einen das auf, wenn man‘s nicht schafft. Man hält sich dann für zu doof und muss gleich wieder ran. Ich hatte das Spiel schon für die Dreamcast und hab mich daran so festgebissen, dass ich die Klötzchen immer noch gesehen habe, als ich mich vor Erschöpfung ins Bett gelegt habe und die Augen schloss. Mein Hirn hat scheinbar neue Techniken verarbeitet. Nach einer halben Stunde bunte Klötzchen auf den Innenlidern bin ich wieder aufgestanden und musste die 1.000 Meter unbedingt schaffen, um meinen Schlaf zu bekommen. Ich habe die Konsole wieder angeschmissen und es auf Anhieb geschafft. Da bin ich dem Zockersensemann nur knapp von der Schippe gesprungen und konnte danach ohne bunte Klötzchen schlafen.

Mr. Driller hab ich mir erst letztens wieder für‘s iPhone gekauft, für 79 Cent und mich an die neue Steuerung schnell gewöhnt. Auf der Dreamcast war das Laden durchschnittlich schnell, aber auf dem iPhone ist es die am schnellsten ladende App, die ich installiert habe, und da ich das Ziel schon vor Jahren erreicht habe, habe ich heute keinen Klötzchenstress mehr damit und genieße diese invertierte Turbovariante von Tetris immer mal nebenher. Meine Rekorde spiele ich auf‘m Klo, wenn sich die Entspannung einstellt. Würde mich nicht wundern, wenn manche Zeitung von iPhone-Besitzern dort nach dieser Notiz ungelesen bleibt.

www.myspace.com/heikolaux

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