Freitag, 10. Februar 2012

Neu im Kino: Duell der Magier


1. September 2010 // Kino  

Duell der Magier (Disney) Regie: Jon Turteltaub Min.: 111 Genre: Fantasy-action Hauptdarsteller: nicholas Cage, Jay Baruchel, Teresa Palmer, alfred Moli- na, Monica Bellucci, alice Krige Start: 02.09.2010
Wenn Jerry Bruckheimer einen Film produziert, rech- net niemand mit einer bahnbrechenden Story oder brandneuen Ideen. Stellt man an „Duell der Magier“ keine solchen Erwartungen, werden die 111 Minuten der Held-wider-Willen-Geschichte wie im Flug verge- hen: Die Action-Sequenzen sehen sehr gut aus, ein paar witzige Dialoge sorgen für Schmunzeln und die Charaktere sind so sympathisch-eindimensional wie es bei Disney Tradition hat: Magier Balthazar (Cage) wartet seit Jahrhunderten darauf, seine Geliebte Ve- ronica (Bellucci) aus einer Matroschka befreien zu können. Die Zauberin hatte sich und die böse Hexe Morgana le Fey (Krige) in diese Schachtelpuppe einge- sperrt, um die Versklavung der Menschheit zu verhin- dern. In Dave (Baruchel) glaubt Balthazar nun Merlins Nachfolger gefunden zu haben, der als Einziger in der Lage ist, Morgana zu besiegen. Unglücklicherweise ist der Physik-Student eher ungeschickt und befreit aus Versehen Morganas Verbündeten Maxim (Molina). Daves Zauberlehrlings-Zeit beschränkt sich deswegen auf ein Minimum. Wird er Morgana mit Balthazars Hilfe trotzdem besiegen können?
Die Story könnte kaum abgedroschener sein, aber visuell macht „Duell der Magier“ mit überbordendem CGI-Einsatz so viel her, dass das nicht ins Gewicht fällt. Baruchel muss sich kaum anstrengen, um die Rolle des magischen Nerds auszufüllen. Cage kanalisiert seinen mangelnden Enthusiasmus, der sich auch in seiner immer wahlloser werdenden Rollenwahl zeigt, in eine verlotterte Lässigkeit, die ziemlich gut zur Figur passt. Ingesamt hat „Duell der Magier“ keinerlei Ecken und Kanten und auch im Gegensatz zum Genre-Klassiker Harry Potter kein Grusel-Element. Fazit: Aalglattes Popcorn-Vergnügen, das runter geht wie Öl, aber kaum in der Erinnerung haften bleibt.

duell der magier

Duell der Magier (Disney)
Regie: Jon Turteltaub
Min.: 111
Genre: Fantasy-Action
Hauptdarsteller: Nicholas Cage, Jay Baruchel, Teresa Palmer, Alfred Molina, Monica Bellucci, Alice Krige
Start: 02.09.2010
Wertung: 3/6

Wenn Jerry Bruckheimer einen Film produziert, rech- net niemand mit einer bahnbrechenden Story oder brandneuen Ideen. Stellt man an „Duell der Magier“ keine solchen Erwartungen, werden die 111 Minuten der Held-wider-Willen-Geschichte wie im Flug verge- hen: Die Action-Sequenzen sehen sehr gut aus, ein paar witzige Dialoge sorgen für Schmunzeln und die Charaktere sind so sympathisch-eindimensional wie es bei Disney Tradition hat: Magier Balthazar (Cage) wartet seit Jahrhunderten darauf, seine Geliebte Ve- ronica (Bellucci) aus einer Matroschka befreien zu können. Die Zauberin hatte sich und die böse Hexe Morgana le Fey (Krige) in diese Schachtelpuppe einge- sperrt, um die Versklavung der Menschheit zu verhin- dern. In Dave (Baruchel) glaubt Balthazar nun Merlins Nachfolger gefunden zu haben, der als Einziger in der Lage ist, Morgana zu besiegen. Unglücklicherweise ist der Physik-Student eher ungeschickt und befreit aus Versehen Morganas Verbündeten Maxim (Molina). Daves Zauberlehrlings-Zeit beschränkt sich deswegen auf ein Minimum. Wird er Morgana mit Balthazars Hilfe trotzdem besiegen können?

Die Story könnte kaum abgedroschener sein, aber visuell macht „Duell der Magier“ mit überbordendem CGI-Einsatz so viel her, dass das nicht ins Gewicht fällt. Baruchel muss sich kaum anstrengen, um die Rolle des magischen Nerds auszufüllen. Cage kanalisiert seinen mangelnden Enthusiasmus, der sich auch in seiner immer wahlloser werdenden Rollenwahl zeigt, in eine verlotterte Lässigkeit, die ziemlich gut zur Figur passt. Ingesamt hat „Duell der Magier“ keinerlei Ecken und Kanten und auch im Gegensatz zum Genre-Klassiker Harry Potter kein Grusel-Element. Fazit: Aalglattes Popcorn-Vergnügen, das runter geht wie Öl, aber kaum in der Erinnerung haften bleibt.

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