It Began In Africa – ein Charity Projekt für Afrika von Tube & Berger & Juliet Sikora

Du weißt ja wie das ist, wenn man am Wochenende auflegt oder auf der Tanzfläche steht und rockt. Junge, schöne Menschen geben gerne widerspruchslos ihr Geld für alle Arten von Drinks aus und was man selber am Ende des Morgens auf seiner Verzehrkarte stehen hat, könnte manchmal auch schon den einen oder anderen Kurzurlaub finanzieren.
Dagegen sollte im Grunde auch nichts einzuwenden sein. Aber was man vor allem in unserer schnelllebigen Branche vergisst ist, dass es auf diesem Planeten Menschen gibt, die von deiner Verzehrkarte einen Monat lang gut leben könnten.
Hast du nicht auch manchmal das Gefühl, dass gerade wir unsere konsumorientierten Leben auf den Schultern dieser Menschen ausleben?
Aus diesem Gedanken heraus haben Juliet Sikora und Tube & Berger ein Charity-Projekt ins Leben gerufen, das den Ärmsten der Armen zu Gute
kommt, den Kindern in Afrika.
In Zusammenarbeit mit dem African Childrens Choir (www. africanchildrenschoir.com) und Unterstützung namhafter DJs der House und Techno Szene wie z. B. Timo Maas & Santos, Martin Eyerer, Ante Perry, Ida Engberg uvm., wird die Remixcompilation „It Began In Afrika“ aufgenommen und veröffentlicht. Die kompletten Einnahmen werden an den Kinderchor und seine Projekte gespendet.
Der African Childrens Choir ist eine Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in UK, die das Konzept „Music for Live“ geschaffen hat. Sie baut Schulen, Kindergärten und Musikschulen, in den von Armut am meisten betroffenen Gebieten in Afrika. Die Aufnahmen des Chors sind im Handel erhältlich und der daraus erzielte Gewinn fließt wieder in neue
Projekte.
Raveline freut sich über soviel soziales Engagement und ruft euch zur Unterstützung des Projektes auf. Hier hört ihr einige Stimmen der teilnehmenden Künstler.
Wie bist du / seid ihr an die Arbeit zu diesem Charity-Projekt herangegangen?
Juliet Sikora: Mit viel Unwissen was solch ein Projekt angeht, aber auch mit viel Enthusiasmus sind wir an die Sache herangegangen und hätten am Anfang nicht gedacht das wir damit solche Dimensionen erreichen. Spaß macht es, auch wenn es viel Schweiß kostet und Verantwortung. An dieser Stelle müssen wir auch echt ein großes “Danke” an die auf “It Began In Africa” vertretenen Künstler abdrücken.
Warst du selber schon in Afrika und gibt es eventuell ein spezielles Erlebnis, dass dich mit dem Kontinent verbindet?
T&B: Man sagt uns vor Ort, Ägypten und Tunesien gehören nicht wirklich zu Afrika. Daher waren wir nur rein geographisch gesehen einmal dort. Wir planen wie Juliet richtig sagt, in mittelfristiger Zukunft selbst runter zu fliegen und uns einmal von der Arbeit des ACC zu überzeugen, zum anderen wollen wir dort auch aktiv mithelfen. Die Kids kennenlernen und mit ihnen abfeiern, ist ein MUSS!
Welchen Einfluss hat die traditionelle afrikanische Musik bewusst oder auch unbewusst auf deine / eure Produktionen?
Timo Maas & Santos: Einen sehr großen. Ddie Magie afrikanischer Drums und Vocals ist eine Basis von “lebenden” Produktionen. Speziell hier hat man im Original die ganze Kraft und Energie der Kids gehört und gespürt…eine sehr hohe Motivation, um es auf “modernem” Weg zu interpretieren.
Wie wichtig ist dir/ euch, der/ die ihr in der sog. Spaßgesellschaft bzw. im Nightlife eure Brötchen verdient, das soziale Engagement?
Tube & Berger: Wir leben wohl doch in einer Matrix… Scheinbar eine, das System von innen aushöhlende Wirtschafts-Matrix. Wie schamlos der afrikanische Kontinent immer noch ausgebeutet wird, kann doch in unserer Hi-Tech-Twitterwelt nur ein schlechter, trauriger Witz sein, dachten wir uns. Anstatt nun aber immer wieder von Charity zu reden und auf “die da oben” zu fluchen, haben wir endlich mal angefangen selbst was zu machen. Meckern ist ja bekanntlich leicht…
www.myspace.com/itbeganinafrica
www.myspace.com/tubeandberger
www.myspace.com/julietsikora







