Donnerstag, 09. Februar 2012

Loveparade: Der aktuelle Stand der Dinge


29. Juli 2010 // Loveparade  

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Auch wenn die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihm in einem Interview mit der Rheinischen Post indirekt den Rücktritt nahegelegt hat: “Man muss die Frage der individuellen Schuld von der Frage der politischen Verantwortung unterscheiden. Das werfen manche zusammen. Der politischen Verantwortung werden sich der Duisburger Oberbürgermeister und die Verantwortlichen in der Stadtspitze letztendlich stellen müssen.”, Adolf Sauerland sieht weiterhin keine Veranlassung dazu, sein Amt niederzulegen.

“Wenn es Verantwortung zu übernehmen gibt, werde ich diese übernehmen. Jetzt ist zunächst die Aufklärung erforderlich..”, sagte der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg dem Portal der WAZ Mediengruppe “Der Westen”.

Der BILD Zeitung teilte er mit: “Ich persönlich habe nichts unterschrieben, keine einzige Genehmigung.“ und verweist darauf, dass für solche Aufgabenbereiche die Verwaltung zuständig sei.

Auf der gestrigen Pressekonferenz rekonstruierten Polizei (stellvertretend Polizeiinspekteur Dieter Wehe) und das Innenministerium von NRW (stellvertretend Innenminister Ralf Jäger) das Unglück und dessen zeitliche Abfolge. Schuld an der Katastrophe hat ihrer Meinung nach der Veranstalter Lopavent und nicht die Polizei. “Ausschließlich der Veranstalter ist für die Sicherheit der Menschen in dem Veranstaltungsraum zuständig – niemand anderes.“, so Jäger.  Die Lopavent habe schon im Vorfeld Sicherheitsbedenken der Polizei ignoriert und auf der Veranstaltung selbst Absprachen gebrochen und ebenfalls zu wenig Ordner bereitgestellt.  (Mehr dazu könnt ihr unter anderem online bei der ZEIT, der FAZ,  der WELT oder bei Spiegel Online nachlesen)

Rainer Schaller, der Loveparade Veranstalter äußerte sich gegenüber den Vorwürfen schriftlich und teilte mit, dass diese genau geprüft werden müssten.

„Wir haben der Staatsanwaltschaft nicht nur unsere Server, sondern auch das vollständige Videomaterial unserer sechs Kameras im Tunnel- und im Eingangsbereich übergeben. Wir hoffen, dass diese Bilder mit zur Aufklärung beitragen (…)”

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