Samstag, 11. Februar 2012

Reloop Play – Get high with a little help from my friends


3. September 2010 // Technik  

Reloop Play
Get high with a little help from my friends
Ob die Beatles 1967 mit diesem Refrain tatsächlich lediglich menschliche Helferchen besungen haben, bleibt offen. Ebenso werden wir wohl niemals klären können, ob deren ein oder anderes Mitglied, wenn Jahrzehnte später geboren, sich nicht doch ausgiebig auch der DJ-Kunst gewidmet hätte. Technischen Experimenten stets aufgeschlossen waren sie in jedem Falle. Und wer weiß: Vielleicht hätten sie sogar irgendwann auf ein digitales Helferchen zurückgegriffen, wie es jetzt unter der Bezeichnung Reloop Play erhältlich ist.
Denn tatsächlich stellt der deutsche Hersteller mit diesem Interface eine der bislang kleinsten am Markt erhältlichen Soundkarten vor, mit der sich mühelos ein emotionales Hoch erzeugen lässt. Ja selbst wer sich nicht im Rentenalter der Fab Four wähnt, sondern erst zur Jahrtausendwende ins Musikgeschehen eingestiegen ist, hätte lange nicht zu träumen gewagt, dass eine Soundkarte in Kondomschachtelformat für nur 100 Euro studiotaugliche 24-Bit / 96 kHz Soundqualität auf den Plan rufen kann. Der smarte Reloop Play schafft jetzt genau das.
Der Geräteaufbau des 85 Gramm Winzlings ist dem simplen Konzept entsprechend schnell erklärt: An einem robusten Kunststoffquader können auf der Stirnseite über Cinch-Buchsen zwei separate Stereo-Mixerkanäle angeschlossen werden. Diesen Kanälen ist jeweils ein kleiner Drehregler auf der Oberfläche zugewiesen, um den Klang vorab bis ans Gain-Optimum aufdrehen zu können. Die Verbindung mit dem Computer erfolgt über eine USB-Kabelverbindung, welche den Reloop Play zugleich auch mit Spannung versorgt. Im Lieferumfang enthalten sind ferner ASIO/CORE-Treiber, um mit professioneller Musiksoftware mehrkanalig latenzfrei auf Mac und PC arbeiten zu können.
Grundsätzlich lässt sich der Reloop Play in zwei Modi betreiben. Zum einen im „External Mixer Mode“: Dieses geht, gemäß einleitender Anschlussbeschreibung, von einem Setup mit Hardware-Mixerkomponente aus, bei dem die Signale getrennt über zwei Stereo-Kanäle geroutet werden. Im zweiten, „Controller“ genannten Mode fungiert der Reloop Play als Breakout-Soundkarte, bei dem die Klangsumme über das erste Cinch Out-Paar abgeleitet wird. Hierzu muss ein kleiner Schalter an der Geräteoberseite auf „HP./MST.“ (Headphone/Master) umgestellt werden. Damit kommt auch den Potis auf der Oberseite eine neue Funktion zu: Während der erste von nun an für die Lautstärke des Master-Outs zuständig ist, regelt der zweite die Lautstärke des direkt am Interface anschließbaren Kopfhörers.
Fazit:
Der Reloop Play besticht vor allem aufgrund seines schlichten Konzeptes: Druckvolle 24-Bit Soundqualität in ein kleines Gehäuse gepackt, entweder als 2 x Stereo-Out oder 1 x Master-Out mit Kopfhörer nutzbar gemacht –-mehr ist es ja nicht. Und doch werden sowohl Laptop-Puristen wie auch Zusatzgeräte einsetzende DJs und Produzenten zufrieden gestellt. Nicht die geringsten Probleme gab es mit der Laufstabilität, ebenso verlief die Installation des – in unserem Falle – ASIO-Treibers über das kleine Setup-Programm problemlos. Nach dem Neustart wird das Gerät vom System erkannt und kann gegebenenfalls innerhalb der genutzten Musiksoftware wie eingerichtet werden. Jedoch Vorsicht: Der Hersteller rät davon ab, Systeme mit AMD-Prozessoren einzusetzen. Und selbst wer einen Pentium nutzt, sollte sicher stellen, dass sich sein System deutlich oberhalb der Mindestanforderungen bewegt. Denn die Hitzeentwicklung im Zusammenspiel mit dem Reloop Play ist zeitweise beachtlich, ohne allerdings jemals kritisch zu werden. In Anbetracht des geforderten Straßenkampfreises von lediglich 99 Euro (149 Euro UVP) muss der Nutzen dieses kleinen Helferchens für die Generation Laptop dennoch als enorm gewertet werden.
4 x 4 Out Audio-Interface
24-Bit / 96 kHz Soundqualität
Hi-Speed USB 2.0 mit Low Latency ASIO/CORE Treibern
Hi-Gain Ausgänge für druckvollen Clubsound
2 x Stereo Cinch (RCA) Out, 1x Stereo Kopfhörer Out (6,3 mm Klinke)
2 Play-Modes: External Mixer Mode, Controller
Signal-Status LEDs zur direkten, visuellen Überwachung
Getrennte Lautstärkeregler für Channels 1 & 2 bzw. Master & Kopfhörer
Kein Netzteil nötig (bus powered)
Kensigton-Lock Diebstahlsicherung
PC & MAC kompatibel
System min. PC: Win XP / 7, Pentium III / Intel Core Duo, 1 GHz, 512 MB RAM, 
Mac: OS X 10.5/10.6, Intel Core Duo Familie, 512 MB RAM

223373_RELOOP_TP

Ob die Beatles 1967 mit diesem Refrain tatsächlich lediglich menschliche Helferchen besungen haben, bleibt offen. Ebenso werden wir wohl niemals klären können, ob deren ein oder anderes Mitglied, wenn Jahrzehnte später geboren, sich nicht doch ausgiebig auch der DJ-Kunst gewidmet hätte. Technischen Experimenten stets aufgeschlossen waren sie in jedem Falle. Und wer weiß: Vielleicht hätten sie sogar irgendwann auf ein digitales Helferchen zurückgegriffen, wie es jetzt unter der Bezeichnung Reloop Play erhältlich ist.

Denn tatsächlich stellt der deutsche Hersteller mit diesem Interface eine der bislang kleinsten am Markt erhältlichen Soundkarten vor, mit der sich mühelos ein emotionales Hoch erzeugen lässt. Ja selbst wer sich nicht im Rentenalter der Fab Four wähnt, sondern erst zur Jahrtausendwende ins Musikgeschehen eingestiegen ist, hätte lange nicht zu träumen gewagt, dass eine Soundkarte in Kondomschachtelformat für nur 100 Euro studiotaugliche 24-Bit / 96 kHz Soundqualität auf den Plan rufen kann. Der smarte Reloop Play schafft jetzt genau das.

223373_RELOOP_BA

Der Geräteaufbau des 85 Gramm Winzlings ist dem simplen Konzept entsprechend schnell erklärt: An einem robusten Kunststoffquader können auf der Stirnseite über Cinch-Buchsen zwei separate Stereo-Mixerkanäle angeschlossen werden. Diesen Kanälen ist jeweils ein kleiner Drehregler auf der Oberfläche zugewiesen, um den Klang vorab bis ans Gain-Optimum aufdrehen zu können. Die Verbindung mit dem Computer erfolgt über eine USB-Kabelverbindung, welche den Reloop Play zugleich auch mit Spannung versorgt. Im Lieferumfang enthalten sind ferner ASIO/CORE-Treiber, um mit professioneller Musiksoftware mehrkanalig latenzfrei auf Mac und PC arbeiten zu können.

Grundsätzlich lässt sich der Reloop Play in zwei Modi betreiben. Zum einen im „External Mixer Mode“: Dieses geht, gemäß einleitender Anschlussbeschreibung, von einem Setup mit Hardware-Mixerkomponente aus, bei dem die Signale getrennt über zwei Stereo-Kanäle geroutet werden. Im zweiten, „Controller“ genannten Mode fungiert der Reloop Play als Breakout-Soundkarte, bei dem die Klangsumme über das erste Cinch Out-Paar abgeleitet wird. Hierzu muss ein kleiner Schalter an der Geräteoberseite auf „HP./MST.“ (Headphone/Master) umgestellt werden. Damit kommt auch den Potis auf der Oberseite eine neue Funktion zu: Während der erste von nun an für die Lautstärke des Master-Outs zuständig ist, regelt der zweite die Lautstärke des direkt am Interface anschließbaren Kopfhörers.

Fazit:

Der Reloop Play besticht vor allem aufgrund seines schlichten Konzeptes: Druckvolle 24-Bit Soundqualität in ein kleines Gehäuse gepackt, entweder als 2 x Stereo-Out oder 1 x Master-Out mit Kopfhörer nutzbar gemacht –-mehr ist es ja nicht. Und doch werden sowohl Laptop-Puristen wie auch Zusatzgeräte einsetzende DJs und Produzenten zufrieden gestellt. Nicht die geringsten Probleme gab es mit der Laufstabilität, ebenso verlief die Installation des – in unserem Falle – ASIO-Treibers über das kleine Setup-Programm problemlos. Nach dem Neustart wird das Gerät vom System erkannt und kann gegebenenfalls innerhalb der genutzten Musiksoftware wie eingerichtet werden. Jedoch Vorsicht: Der Hersteller rät davon ab, Systeme mit AMD-Prozessoren einzusetzen. Und selbst wer einen Pentium nutzt, sollte sicher stellen, dass sich sein System deutlich oberhalb der Mindestanforderungen bewegt. Denn die Hitzeentwicklung im Zusammenspiel mit dem Reloop Play ist zeitweise beachtlich, ohne allerdings jemals kritisch zu werden. In Anbetracht des geforderten Straßenkampfreises von lediglich 99 Euro (149 Euro UVP) muss der Nutzen dieses kleinen Helferchens für die Generation Laptop dennoch als enorm gewertet werden.

4 x 4 Out Audio-Interface
24-Bit / 96 kHz Soundqualität
Hi-Speed USB 2.0 mit Low Latency ASIO/CORE Treibern
Hi-Gain Ausgänge für druckvollen Clubsound
2 x Stereo Cinch (RCA) Out, 1x Stereo Kopfhörer Out (6,3 mm Klinke)
2 Play-Modes: External Mixer Mode, Controller
Signal-Status LEDs zur direkten, visuellen Überwachung
Getrennte Lautstärkeregler für Channels 1 & 2 bzw. Master & Kopfhörer
Kein Netzteil nötig (bus powered)
Kensigton-Lock Diebstahlsicherung
PC & MAC kompatibel
System min. PC: Win XP / 7, Pentium III / Intel Core Duo, 1 GHz, 512 MB RAM, 
Mac: OS X 10.5/10.6, Intel Core Duo Familie, 512 MB RAM

Artikel kommentieren

Einen Avatar (Bild neben deinem Kommentar) kannst du dir hier einrichten.





Wir behalten uns vor, rechtlich und inhaltlich fragwürdige Kommentare zu entfernen.