Korg iElectribe für das iPad
Seit gut zwei Monaten ist das Apple iPad nun in Deutschland erhältlich und direkt zum Verkaufsstart gibt es im App-Lineup bereits einige Knaller. Eine der wohl am Herausstechendsten ist iElectribe von Korg. Der japanische Hersteller hat seine 2005 erstmals vorgestellte Hardware-Groovebox Electribe SX mehr oder weniger 1:1 aufs iPad übertragen und bietet das begehrte Gerät nun für gerade mal 7,99 Euro an – wenn man bedenkt, dass die Hardware-Variante immer noch bei etwa 520 Euro liegt, ist die App ein absoluter Schnapp. Die Programmierung des bis zu 64 Steps langen Stepsequenzers macht auch in der virtuellen Umgebung Laune. Dazu hat der Benutzer nicht nur vier Drumparts, die auf eine umfassende Soundlibrary zurückgreifen können, sondern auch vier virtuell-analoge Parts zur Verfügung, die sich ideal für Basslines oder auch Effekte eignen. Zur Veredelung des Sounds steht eine Reihe von Effekten bereit und um den Sound noch fetter zu machen, kann man seine Tracks sogar noch durch eine Röhrensimulation schicken, die eines der Hauptmerkmale der ursprünglichen Groovebox war. Dass sich die Ergebnisse im WAV-Format exportieren lassen, versteht sich natürlich von selbst. Lediglich auf den vom Original bekannten Song-Modus muss man verzichten, was aber angesichts des Preises zu verschmerzen ist. Insgesamt eine ganz heiße Empfehlung für alle iPad-Besitzer mit Groove im Herzen.











…Und noch etwas:
Röhren hatte die in der iElectribe App emulierte Electribe ER-1 MKII nie. Die Röhren schmücken die aktuellen Electribes Die Electribe MX-1 und die ELECTRIBE SX-1.
Also lieber Schnapp-aktiver Webredakti. Etwas mehr Recherche bitte. Oder Moderesort als Betätigungsfeld.
Na da haben wir mal wieder so einen richtig gründlich recherchierenden Web-Journalisten in einer super- hippen High-Tech-Rubrik.
Also: Für die etwas kritischen Leser, die sich gerne informieren wollen: Hier ein paar Richtigstellungen.
Die Emulation der iElectribe betrifft eine nicht mehr hergestellte Hardware, den Electribe ER1-MKII. Es handelte sich um eine Drummachine, die 2001 die Nachfolge der Electribe ER-1 antrat.
Der Vergleich mit dem aktuell verkauften Korg Electribe SX-1 hinkt. Denn esx
ist eine Abkürzung und bedeutet: Electribe Sampler Extreme.
Die iElectribe App bietet keine Möglichkeit zum Sampleaustausch.
Was ist ein Schnapp? Schnapp Dir das Pad = 499€ Minimum und die App 7,99€ und Du hast mindestens 506,99€ bezahlt.
Bei Woodbrass gibts die ESX momentan für 399€ als Neugerät. Ein echtes Gerät.
Bist im Hirn du schlapp, kaufste Dir das App!