Hell – Teufelswerk House Remixes Part 2 (Gigolorecords)
Drei Jahre nach dem 2009 das Doppelalbum Teufelswerk erschien, folgt nun mit Part 2 die zweite Runde der House Remixes, auf dem sich Größen wie dOP, Thomas Schumacher, Carl Craig oder Spencer Parker der Neuinterpretation der hellschen Werke widmen. Schon das manische „I Prefer Woman To Men Anyway“ im dOP Remix legt eindrucksvoll die Marschrute fest. Es wird drückend, düster, eng, bedrohlich und fordernd. Pernau lässt im treibenden „The Disaster“ eine durchbrechende Basswelle auf synkopierte Flächenausrisse prallen während Lenoir & Meriton im folgenden „Wonderland“ fast EBM-artige Arpregien abfeuern und der Nummer zu ordentlich Marschpensum verhelfen. Dem von Roxy Music Sänger Bryan Ferry vocal unterstützten „U Can Dance“ – das schon auf dem originalen Teufelswerk eines der Highlights war – verpasst Carl Craig ein hauteng sitzendes Housekostüm, das eindeutig alle Qualitäten eines Floormagneten hat. Es folgt mit „Hellraiser“ der ravigste Track des Albums, dem The Model ordentlich die Zähne spitzt und die Nummer so richtig schön oldschoolisch knarzen und zappeln lässt. Auch in dieser Neuauflage erlaubt sich Teufelswerk keine nennenswerten Schwächen. Es treibt und drückt aller Orten. 5 Punkte ESTE







