Freitag, 10. Februar 2012

Neu im Kino: Black Death


10. September 2010 // Kino  

Black Death (Central)
Regie: Christopher Smith
Min.: 102
Genre: Horror
Hauptdarsteller: Sean Bean, Eddie Redmayne, Carice van Houten, Kimberley Nixon
Start: 09.09.2010
Wertung: 4/6
Kritik:
Wo sonst das CGI-Blut in Strömen fließt, geht der britische Horror-Experte Christopher Smith zurück zu den Wurzeln: Special Effects-Techniken statt CGI, ein Verwirrspiel um Gut und Böse sowie die spannende Frage nach den Fallstricken der Religiosität machen „Black Death“ zu einem sehenswerten Horrorfilm mit Retro-Feeling.
Europa, 1348. Die Pest rafft reihenweise Menschen dahin, doch ein kleines Dorf hinter einem Sumpf soll durch die Anwesenheit der Hexe Langiva (van Houten), die dort einen Satanskult ins Leben gerufen hat, vor der Krankheit sicher sein. Ritter Ulric (Bean) und eine Bande Söldner sind im Auftrag der Kirche auf dem Weg dorthin, um die Untergrabung des christlichen Glaubens zu verhindern. In einem Kloster treffen sie auf den jungen Mönch Osmund (Redmayne): Dieser ist hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Avrill (Nixon) und seinem Leben als Geistlicher. Dass Ulric einen Führer braucht, betrachtet Osmund als Zeichen von Gott. Er verlässt das Kloster und schließt sich Ulric an, der in das Gebiet unterwegs ist, wo Avrill auf Osmund wartet. Dass bald die Leichen von Häretikern und pestkranken Söldnern den Weg der Gruppe um Ulric pflastern, lässt Osmund dessen gute Absichten in Frage stellen. Doch erst als er kurz vor der Heimat der Hexe Avrills blutige Kleidung findet, beginnt er an Gott zu zweifeln…
Inspiriert vom Klassiker „The Wicker Man“ und mit leichtem B-Movie-Einschlag Richtung „Witchfinder General“ lässt „Black Death“ keine Enthauptung oder Verstümmelung aus und fesselt mit Gore und Geschichte. Sean Bean überzeugt als Gotteskrieger und stellt Redmayne als eigentliche Hauptperson Osmund teils zu sehr in den Schatten. Das letzte Drittel hält nach anfänglichem Stillstand einige Überraschungen parat. Fazit: CGI-Fans würden „Black Death“ nicht nur wegen der Story als mittelalterlich bezeichnen. Weil platzende Pestbeulen von einer interessanten und für Genreverhältnisse fast anspruchsvollen Story begleitet werden, lohnt sich „Black Death“ nicht nur für Horror-Fans.

Black_death_poster

Black Death (CENTRAL)
Regie: Christopher Smith
Min.: 102
Genre: Horror
Hauptdarsteller: Sean Bean, Eddie Redmayne, Carice van Houten, Kimberley Nixon
Start: 09.09.2010
Wertung: 4/6

Wo sonst das CGI-Blut in Strömen fließt, geht der britische Horror-Experte Christopher Smith zurück zu den Wurzeln: Special Effects-Techniken statt CGI, ein Verwirrspiel um Gut und Böse sowie die spannende Frage nach den Fallstricken der Religiosität machen „Black Death“ zu einem sehenswerten Horrorfilm mit Retro-Feeling.

Europa, 1348. Die Pest rafft reihenweise Menschen dahin, doch ein kleines Dorf hinter einem Sumpf soll durch die Anwesenheit der Hexe Langiva (van Houten), die dort einen Satanskult ins Leben gerufen hat, vor der Krankheit sicher sein. Ritter Ulric (Bean) und eine Bande Söldner sind im Auftrag der Kirche auf dem Weg dorthin, um die Untergrabung des christlichen Glaubens zu verhindern. In einem Kloster treffen sie auf den jungen Mönch Osmund (Redmayne): Dieser ist hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Avrill (Nixon) und seinem Leben als Geistlicher. Dass Ulric einen Führer braucht, betrachtet Osmund als Zeichen von Gott. Er verlässt das Kloster und schließt sich Ulric an, der in das Gebiet unterwegs ist, wo Avrill auf Osmund wartet. Dass bald die Leichen von Häretikern und pestkranken Söldnern den Weg der Gruppe um Ulric pflastern, lässt Osmund dessen gute Absichten in Frage stellen. Doch erst als er kurz vor der Heimat der Hexe Avrills blutige Kleidung findet, beginnt er an Gott zu zweifeln…

Inspiriert vom Klassiker „The Wicker Man“ und mit leichtem B-Movie-Einschlag Richtung „Witchfinder General“ lässt „Black Death“ keine Enthauptung oder Verstümmelung aus und fesselt mit Gore und Geschichte. Sean Bean überzeugt als Gotteskrieger und stellt Redmayne als eigentliche Hauptperson Osmund teils zu sehr in den Schatten. Das letzte Drittel hält nach anfänglichem Stillstand einige Überraschungen parat. Fazit: CGI-Fans würden „Black Death“ nicht nur wegen der Story als mittelalterlich bezeichnen. Weil platzende Pestbeulen von einer interessanten und für Genreverhältnisse fast anspruchsvollen Story begleitet werden, lohnt sich „Black Death“ nicht nur für Horror-Fans.

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