RAVELINE RE:MIXED – DIE PARTY

DAS MAGAZIN

Das Techno-Magazin “Raveline” war in den Jahren 1993 bis 2012 das wichtigste Medium für Fans der elektronischen Musik. Monatlich informierte es über DJs, Produzent*innen, Partys und alles, was zum Techno-Gefühl der 90er und 2000er Jahre dazugehörte. Mit einer Auflage von bis zu 40.000 Exemplaren pro Monat hatte das Magazin eine enorme Reichweite und der Name „Raveline“ zaubert noch heute vielen Protagonist*innen der Zeit ein Leuchten in die Augen. Der Name besitzt immer noch enorme Strahlkraft, da er stark mit der Sturm- und Drang-Zeit der heutigen älteren Generation verbunden ist.

Im Jahr 2012 musste die Raveline Insolvenz anmelden, aus Teilen der Redaktion formierte sich das FAZE Magazin, das bis heute aktiv ist. Im Jahr 2020 sicherte sich der ehemalige Grafiker Stefan Gubatz die Raveline-Markenrechte und ließ die traditionsreiche Website www.raveline.de mit einem nahezu vollständig erhaltenen, frei zugänglichen Heftarchiv wieder aufleben. Zudem begeisterte er ehemalige Redakteur*innen und Mitarbeiter*innen dafür, sich für eine Fortführung des Projektes „Raveline“ zu engagieren, das den Geist der goldenen Zeiten von Techno und House wieder aufleben lassen soll.

DIE PARTY

Der erste Schritt ist nun der Start einer Partyreihe mit dem Namen „Raveline – Re:Mixed“ (Arbeitstitel), die sich an diejenigen wenden soll, die damals die Blütezeit von Techno und House miterlebt – und vor allem: gelebt haben. Hier werden explizit Menschen zwischen 35 und 60 Jahren angesprochen, die zwischenzeitlich den Fokus auf Kinder und Beruf gelegt haben, aber nun im nächsten Abschnitt ihres Lebens stehen und wieder feiern möchten.

Der große Erfolg etwa der Partyreihe „Mama geht tanzen“ oder explizit in Köln „IMMERNOCH! TANZEN“, die in der Regel aufs letzte Ticket ausverkauft sind, sprechen für einen großen Bedarf an Tanzveranstaltungen in diesem Alterssegment. Grundsätzlich soll die Raveline-Party eine ähnliche Zielgruppe ansprechen, allerdings mit besonderem Fokus auf Oldschool-Techno und -House aus den 90er und 2000er Jahren, der bei den oben genannten Veranstaltungen höchstens zweitrangig eine Rolle spielt.

Diese Zeit hat eine enorme Anzahl an Clubhits hervorgebracht, die heute von allerlei Produzent*innen gerne für Remakes genutzt werden. Bei der Raveline-Party geht es um die Originale, die die Fans von damals lange nicht mehr in einem Club gehört haben und die auch heute noch enorme Wirkung haben – Nostalgie funktioniert immer, insbesondere in der Popkultur und hier explizit im Techno- und House-Bereich.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass auf den oben genannten Partys ein euphorischer, freundlicher und familiärer Vibe herrscht. Ein Großteil der Gäste sind Stammbesucher und freuen sich darauf, ihre Freunde und Bekannten dort wiederzutreffen. Genau dieses Gefühl möchten wir auch auf der Raveline-Party etablieren – mehr Community, weniger Party für professionelle Vollzeit-Raver*innen, denn für diese gibt es bereits ausreichend Angebote.

DIE UHRZEIT

Die Party soll jeweils an einem Samstag im Zeitraum von 17.00 bis 23.00 Uhr stattfinden. Dieser Zeitraum ist von den oben genannten Partys bereits erfolgreich etabliert worden. Der frühe Start hat den Vorteil, dass die Besucher*innen direkt am Vorabend in das Geschehen starten können, ohne Ewigkeiten wach bleiben zu müssen, bis die Party um Mitternacht endlich startet. Zudem ist die Party so rechtzeitig beendet, dass der Clubbetreiber eine weitere Party ab 0.00 Uhr durchführen kann.

DAS KOLLEKTIV

Musikalisch wird die Party von vier ehemaligen Mitarbeiter*innen der Raveline durchgeführt.

Katrin Richter / Kat Kat Tat

Katrin ist langjährige Redakteurin der Raveline und genießt für ihre journalistische Arbeit von Artists und Leser*innen weltweit höchste Anerkennung. Als DJ Kat Kat Tat organisierte sie die legendären Trashmission-Partys in Buenos Aires, spielt regelmäßig in den relevanten Berliner Clubs und ist Teil des Kölner WIR Schwestern-Kollektivs.

Kai-Uwe Müller / DJ KUM

Kai-Uwe ist Gründungsmitglied der Raveline und hat viele Jahre redaktionell wesentlich zu der inhaltlichen Ausrichtung des Magazins beigetragen. Er ist bis heute eine schillende Figur der Szene und gleichermaßen bekannt und beliebt bei deren Protagonist*innen. Als DJ KUM spielt er sich mit großer Hingabe durch die komplette Techno-Geschichte.

Ansgar Hiller / RGB

Ansgar hat mit seiner Grafik-Agentur „Planet Pixel“ Techno-Design in Deutschland maßgeblich geprägt und zeigt sich für eine unzählbare Masse an Plattencovern, Logos und Flyern der Szene verantwortlich. Seit den 90er Jahren ist er als DJ RGB ein Local Hero in den Clubs des Rheinlandes und veranstaltet aktuell die Partyreihe „TechnoLiebe“, die wöchentlich im Garagen Club in Ehrenfeld stattfindet.

Stefan Gubatz / Acid Gubi

Stefan ist 2006 als Grafiker zur Raveline gestoßen und heutiger Inhaber der Marke. Seit jeher produziert und performt er unter verschiedenen Pseudonymen elektronische Musik und kann Veröffentlichungen auf Gigolo, Bpitch Control, Playhouse, Traum Schallplatten/Telrae u.a. vorweisen. Als DJ hat er sich dem Oldschool-Sound der 90er/2000er verschrieben.

Auf Gast-DJs wird möglichst verzichtet, da der Sound die Hauptrolle auf der Party spielt. Es wird davon abgesehen, bekanntere Namen zu buchen, um dieses Konzept nicht zu verwässern oder Gäste anzuziehen, die mit dem Konzept und dem Vibe nicht vertraut sind.

DIE PROMO

Die Grafiken und Videos werden von Ansgar Hiller und Stefan Gubatz gestaltet, die beide langjährige Grafiker der Raveline waren. Der Look orientiert sich an den alten Magazin-Ausgaben, so dass die Assoziation direkt hergestellt werden kann.

Als aktueller Mitarbeiter des FAZE Magazins kann Stefan Gubatz auf ein breites Netzwerk innerhalb der Szene zurückgreifen. Für Werbemaßnahmen werden Online-Artikel auf www.fazemag.de sowie dem dazugehörigen Instagram-Kanal verbreitet (ggfs. mit Verlosung), ebenso gehört Radio Sunshine Live als führendes Radio für elektronische Musik zu den Partnern.

Ebenso werden eigene Social-Media-Kanäle der Raveline sowie die Profile der Veranstalter*innen/DJs genutzt. Dank des großen eigenen Netzwerks wird sich der Aufruf zur Party schnell weiterverbreiten und eine Community rund um die Raveline festigen.

Darüber hinaus werden lokale Medien mit Presseinfos versorgt.

DIE TICKETS

Geplant ist der Ticketverkauf ausschließlich online über eine Plattform wie rausgegangen.de – hier wird versucht, ein Feature ggfs. mit Verlosung zu erreichen.

DER ORT

Das artheater ist für eine solche Veranstaltung unsere erste Wahl, da es eine lange Geschichte mit authentischen Techno-Partys hat. Die rohe und angenehm grobe Architektur unterstützt das Underground-Feeling, das viele noch aus ihrer aktiven Raveline- bzw. Party-Zeit kennen.

Im ersten Anlauf soll sich die Party ausschließlich auf den Keller beschränken, da die Kapazität begrenzt, aber doch nicht zu klein ist. Die erprobte Soundanlage entspricht perfekt den Anforderungen an Techno und House der 90er und 2000er Jahre. Zudem sorgt die begrenzte Kapazität für ein gewisses Gefühl von Exklusivität und im Falle einer ausverkauften und gelungenen Veranstaltung kann sich so ein gewisser Hype um die Party entwickeln.

Perspektivisch kann man darüber diskutieren, ob man bei Erfolg und Nachfrage die Veranstaltung auf den Saal hochskalieren kann. Wichtig ist aber, dass nur ein Floor auf der Party geöffnet ist.

Die Musik wird von CDJs gespielt, was mittlerweile die zuverlässigere Methode für die DJs ist. Denkbar ist auf lange Sicht aber auch eine „Vinyl Only“-Edition, um den Retro-Gedanken der Partyreihe noch mal besonders herauszustellen.

DER TERMIN

Wir stellen uns eine Vereinbarung für zwei Partys im Herbst und Winter als „Testballon“ vor, idealerweise im Oktober und Dezember. Sollte die Party ein Erfolg werden, ist ein zweimonatiger Turnus denkbar.

In jedem Fall sollten die Termine mit der „IMMERNOCH! TANZEN“-Party abgestimmt werden, da die Zielgruppen ähnlich sind und keine Kannibalisierung stattfinden soll. Die Raveline-Party ist eine Ergänzung des Partyangebots für die Zielgruppe, unterscheidet sich aber im Sound teils wesentlich, was unter den Gästen immer wieder gewünscht wird.

Wir denken, dass eine Oldschool-Party in diesem Segment fehlt, nicht nur in Köln, sondern allgemein. Die Raveline-Party tritt aus dem bewährten Clubnacht-Konzept heraus und bietet ehrlichen Sound, aber zu Tageszeiten, die für die Generation von 35 bis 60 deutlich attraktiver ist. Der Bedarf ist definitiv da und wir würden uns freuen, wenn das artheater dieses Konzept mit uns durchführt.

KONTAKT

Stefan Gubatz
stefan@raveline.de
0151-27527681